|
Berechnung des Vorwiderstandes
Zur Berechnung des Vorwiderstands benötigst du drei verschiedene Parameter. Zunächst musst du die Versorgungsspannung deines Systems \(V_{SYS}\) kennen. Außerdem ist die Durchlassspannung der Leuchtdiode \(V_D\) relevant. Für rote Leuchtdioden liegt dieser Wert in der Regel bei \(V_D = 2.2 V\). Nun ist noch der gewünschte Stromfluss nötig. Bei modernen Leuchtdioden kann man von etwa \(I = 10 mA\) ausgehen. Mit diesen Werten kann nun der benötigte Vorwiderstand berechnet werden:
\(R = \frac{V_R}{I} = \frac{V_{SYS} - V_D}{I} = \frac{5V - 2.2V}{0.01A} = \frac{2.8V}{0.01A} = 280 \Omega\)
Nun muss man noch schauen, ob es diesen Widerstand in der Realität gibt. Sollte dies nicht der Fall sein, dann kann einfach der nächstgrößere Widerstand gewählt werden.
Trotz all dieser Berechnungen kann das eigentliche Erscheinungsbild in der Praxis anders als erwartet aussehen. Mal leuchtet die Leuchtdiode zu hell, mal könnte sie etwas heller leuchten. Besonders schwer wird es, wenn Leuchtdioden in mehreren Farben gleich hell leuchten sollen. Auch für diese Schaltung waren mehrere Prototypen nötig, um die Leuchtdioden farblich abzustimmen ;)
|